Biohof Laurer, Bioland, Bayern

Frischgemüse: Erdbeeren, Spargel, Paprika, Peperoni, Auberginen, Chilis, Artischocken, Physalis

Gemüsekonserven: Gurken in allen Variationen, Paprika, Peperoni, Jalapenos, Sellerie, Rote Bete, Rotkohl, Sauerkraut

Das Isartal - fruchtbare Felder bis zum Horizont

Isar und Vils prägen die Landschaft des Naturparks mittleres Vilstal/ Isartal. Durch ihren mäandernden Verlauf schaffen sie grüne Täler mit saftigen Kräuterwiesen auf wertvollen Böden. Die Menschen hier bewirtschaften seit Generationen die wertvollen Böden dieser einladenden Täler.

Der Biohof Laurer - im Herzen Niederbayerns

Helmut und Christa Laurer sind Teil dieser herzlichen Gegend. Ihr Biohof liegt südöstlich von Landau. Die Beiden bewirtschaften 60 Hektar Boden mit vielerlei Gemüsesorten. Zur Erhaltung ihres guten Bodens nutzen sie zusätzlich 30 Hektar zur Gründüngung. Um eine hohe Qualität im Anbau zu erreichen, werden die Jungpflanzen von Helmut Laurer selbst gezogen.

Das Ehepaar Laurer -– ein schlagkräftiges Team

Ein so großer Hof braucht viele helfenden Hände und ein straffes Management. Je nach Saison sind 20-30 Kräfte auf dem Biohof beschäftigt. Christa und Helmut Laurer sind ein eingespieltes Team. „Als gelernte Bankkauffrau ergänzen wir uns in Produktion, Abwicklung und Organisation“. Christa Laurer hat die betriebswirtschaftliche Leitung inne; sie führt die Bücher, koordiniert und kontaktiert. Das grüne Management; sprich Anbau und Planung liegt in Helmut Laurers Verantwortung.“

Physalis und Chilis -– für Exoten schlägt das niederbayrische Herz

Ihre Felder erstrecken sich über das Donau-, Isar- und Vilstal. Die Vielfalt der Böden bietet Laurers die Möglichkeit des sortenreichen Anbaus. Auf den Feldern des Ehepaares steht Frischgemüse, wie Erdbeeren, Spargel, Auberginen, Paprika, Broccoli und echte „Schmankerl“ wie Physalis und Chilis. 

Tüfteln gegen den Import -– Paprika aus dem Folientunnel

Was sonst über die Grenzen importiert wird, oder in unseren Landen nur im Gewächshaus gedeiht, wächst im Vilstal in Freilandkultur. Helmut Laurer ist ein Tüftler; zur Schonung der Böden rotieren die Gemüsesorten auf den Ackerflächen, d.h. sie wechseln jährlich ihren Standort. Sensibelchen wie der Paprika – der starken Regen nicht verträgt – benötigen allerdings eine schützende Überdachung. Für diese führte Helmut Laurer das System der wandernden Folientunnel ein. 

Die Erdbeere -– Laurers Wegbereiter in den biologischen Landbau

1986 übernahm Helmut Laurer den kleinen Milchviehbetrieb seiner Eltern. Zu dieser Zeit baute er konventionell Einlegegurken für die Konservenindustrie und Erdbeeren an. In der konventionellen Landwirtschaft werden Erdbeeren kurz vor der Ernte gegen Pilzbefall behandelt. Um ihre Kinder guten Gewissens frische Erdbeeren vom Feld essen zu  lassen, hat sich das Paar entschieden, in den ökologischen Anbau zu wechseln. Mitte der 90er Jahre stellten Laurers ihren gesamten Betrieb auf biologische Landwirtschaft um. Seit über einem Jahrzehnt baut das Ehepaar nun Erdbeeren in Bio-Qualität an.

Mit dem ökologischen Gedanken fand Helmut Laurer die Wertschätzung seines Handwerkes wieder. Die Abhängigkeit von der Konservenindustrie brachte Druck und wenig Wertschätzung mit sich. Heute vermarktet das Paar seine – nunmehr biologischen – Sauerkonserven im eigenen Handel. 

Die Hofbiografie beweist:

"„Erfolgreich ist man, wenn man seine Arbeit aus dem Herzen heraus macht“!"
Zitat: Helmut Laurer

 

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